Aktuelles

PR-Rat weist Beschwerde gegen Agenturchefin Broß zurück

Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) hat den Vorwurf der intransparenten Absenderkennung gegen die Geschäftsführerin der Hamburger PR-Agentur „Stilgeflüster“ in einem Beitrag der „Tagesthemen“ (ARD) geprüft. Der Vorwurf: Verheimlichung des Engagements bei dem Eltern Initiativ #ElterninderKrise.
 
Juliane Broß wird am 8. Januar 2021 in den „Tagesthemen“ interviewt und porträtiert. Sie schildert dort ihr Leben als alleinerziehende Mutter in der Corona-Pandemie. In dem Bei-trag bleibt unerwähnt, dass sie sich bei dem Eltern Initiativ #ElterninderKrise engagiert. Auf der Webseite des Eltern Initiativs ist Frau Broß mit ihrer Agentur zu diesem Zeitpunkt namentlich als Pressekontakt vermerkt.
 
In seinem Verfahren hat der PR-Rat geprüft, ob ein Verstoß gegen die Absenderkennung durch Frau Broß vorlag. Ihr wird vorgeworfen in dem betreffenden Beitrag nicht darüber gesprochen zu haben, als Inhaberin einer PR-Agentur in persona oder mit ihrer Agentur für das Eltern Initiativ tätig zu sein. Der DRPR weist die Beschwerde wegen Unbegründet¬heit zurück.
 
Nach den Recherchen des PR-Rats und der Auswertung der Stellungnahmen des Eltern Initiativs und von Frau Broß sieht der Rat keine hinreichende Begründung für die Be-schwerde. Frau Broß hat ihre Rolle sowohl als PR-Agenturinhaberin als auch als ehren-amtliche Unterstützerin des Eltern Initiativs weder verheimlicht oder verschleiert.
 
Nach Ansicht des DRPR liegt die Verantwortung für eine angemessene Absendertrans-parenz in diesem Fall zum weit überwiegenden Teil auf Seiten der Redaktion. Dieser musste aufgrund ihrer Recherchen und ihrer eigenständigen Kontaktaufnahme zu Frau Broß klar sein, mit wem sie es zu tun hatte. Sie hätte als professionell handelnde TV-Redaktion auf die Verbindung zu der Elterninitiative hinweisen müssen.
 
Eine ausführliche Begründung des Ratsspruchs finden Sie hier.
 
Die Meldung können sie hier herunterladen.

Auszeichnung für Qualität – Spitzenverbände der Kommunikationsbranche führen den Preis „Forschungssprecher des Jahres“ fort

Die drei Spitzenverbände der Kommunikationsbranche DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft), BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren) und GPRA (Gesellschaft Public Relations Agenturen e. V.) werden künftig die „Forschungssprecher des Jahres“ auszeichnen und damit den renommierten Preis fortführen. Hintergrund ist die steigende Bedeutung der Forschungs- und Wissenschaftskommunikation im öffentlichen Diskurs. Mit dem Preis soll ein Zeichen für eine qualitativ hochwertige und relevante Kommunikation der Wissenschaft mit der Gesellschaft gesetzt werden.

 

Der Journalist Reiner Korbmann hat den Preis vor über zwölf Jahren als Eigeninitiative ins Leben gerufen. Jetzt übergibt er die Fortführung in die Obhut der drei Branchenverbände. Die Auszeichnung „Forschungssprecher des Jahres“ ist aktuell die einzige Auszeichnung für professionelle Kommunikation in diesem Bereich.

Korbmann, der weiterhin mit seinem Blog „Wissenschaft kommuniziert“ in diesem Feld aktiv ist, dazu: „Bei den drei Verbänden, die auch den Deutschen Rat für Public Relations (DRPR) tragen, wird die Auszeichnung der ‚Forschungssprecher des Jahres‘ mit den hohen ethischen und professionellen Standards weitergetragen, wie sie für die Wissenschaftskommunikation zunehmend wichtig werden – für mich eine Aufwertung der Forschungssprecher.“

 

Die Ausrichtung des Vergabeverfahrens wird im jährlichen Wechsel von jeweils einem Verband übernommen. 2021 liegt die Organisation und Ausrichtung bei der GPRA, 2022 folgt der BdKom und 2023 die DPRG. Gewählt wird in drei Kategorien: Forschungsinstitute und Hochschulen, Forschungsorganisationen, -administrationen und Stiftungen sowie Industrie und andere Unternehmen. Die Auszeichnung ist nicht dotiert und nicht mit dem Preis der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) zu verwechseln, der sich ausschließlich an Wissenschaftler richtet.

 

Als Jury fungieren jährlich rund 700 ausgewählte Wissenschaftsjournalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die aus einer Vorschlagsliste nach dem Schulnotensystem ihre Wahl treffen. Kriterien sind: Professionalität, journalistische Fähigkeiten, Verständnis für die journalistischen Notwendigkeiten und Niveau wie Verständlichkeit der vermittelten Informationen.

 

Seit 2012 wird ergänzend ein Online- Publikumspreis verliehen. Hier werden regelmäßig 2.000 bis 3.000 Stimmen abgegeben. Auch dieser wird fortgeführt. Die Abwicklung und Koordination erfolgt über den Trägerverein des DRPR. Für Weiterentwicklung und Umsetzung zeichnet für die GPRA Prof. Dr. Alexander Güttler in 2021 verantwortlich. Die Preisverleihung wird im Herbst voraussichtlich in einer virtuellen Veranstaltung stattfinden.

 

Prof. Dr. Alexander Güttler

Reiner Korbmann

DRPR beschließt Rüge gegen Karl-Theodor zu Guttenberg

Aus Sicht des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR) unterließ es der ehemalige Bundesminister als Autor eines Gastbeitrags für die FAZ, kenntlich zu machen, dass er seinen Beitrag im Rahmen von Lobbyingaktivitäten für die Wirecard AG veröffentlichte. Das Verhalten von Karl-Theodor zu Guttenberg stellt damit nach Ansicht des Rates einen Verstoß gegen das Transparenzgebot im Deutschen Kommunikationskodex sowie der Richtlinie für die Kontaktpflege im öffentlichen Raum dar und ist zu rügen.
 
Hintergrund war ein am 26.03.2020 veröffentlichter Gastbeitrag mit dem Titel „Ein Virus namens Leerverkäufe“ von Karl-Theodor zu Guttenberg in der FAZ, in dem er sich für ein Leerverkaufsverbot von Aktien aussprach. Die Veröffentlichung erfolgte im Kontext der öffentlichen Diskussion über ein mögliches erneutes Verbot, von dem Wirecard profitiert hätte. Angesichts der umfangreichen Berichterstattung und Spekulationen zu diesem Fall hatte sich der DRPR entschlossen, den Fall wegen des Verdachts des verdeckten Lobbyismus und des Verstoßes gegen das Transparenzgebot zu prüfen. Nach Auswertung der Stellungnahmen aller beteiligten Parteien sowie der vorliegenden Unterlagen ergibt sich ein verdichtetes Bild.
 
Ausgangspunkt ist der „Aktionsplan Leerverkäufe“, der von der Wirecard-Agentur Edelman entwickelt wurde. Darin enthalten ist als Teilmaßnahme ein geplanter Meinungsbeitrag von Karl-Theodor zu Guttenberg in der Welt oder der FAZ zum Thema Leerverkaufsverbot. In einer Stellungnahme gegenüber dem DRPR ließ  Herr zu Guttenberg über seinen Anwalt erklären, „er habe den Artikel selbstständig verfasst und sei von niemandem beauftragt oder hierum gebeten worden“ und „Wirecard sei definitiv nicht der Auslöser für diesen Artikel gewesen“.
 
Dem steht allerdings entgegen, dass die gesamte Abwicklung mit der Redaktion inklusive des Versands des Beitrags von Mitarbeiter:innen der Agentur durchgeführt wurde. Diese informierten auch vorab den damaligen Wirecard-CEO Braun über die bevorstehende Veröffentlichung in der FAZ. Die Prüfung hat ergeben, dass die Agentur Edelman klar als Kommunikationsagentur von Wirecard gegenüber der Redaktion auftrat und bereits vor Übermittlung des Kommentars von Herrn zu Guttenberg mehrfach auch persönlichen Kontakt zur Redaktion der FAZ hatte.
 
Aus Sicht des Rates unterließ Karl-Theodor zu Guttenberg es als Autor, kenntlich zu machen, dass er seinen Beitrag in diesem Kontext veröffentlichte. Das Verhalten von Karl-Theodor zu Guttenberg stellt damit nach Ansicht des Rates einen Verstoß gegen das Transparenzgebot im Deutschen Kommunikationskodex sowie der Richtlinie für die Kontaktpflege im öffentlichen Raum dar.
 
Die Agentur Edelman räumt in ihrer Stellungnahme zwar ein, dass man noch deutlicher gegenüber der Redaktion auf den Bezug zu Wirecard hätte hinweisen können. Allerdings hat der Rat den Eindruck gewonnen, dass die FAZ-Redaktion in ausreichendem Maße Kenntnis über den Wirecard-Bezug des Kommentares haben musste, um den Leser:innen einen entsprechenden Hinweis zum Status von Herrn zu Guttenberg im Kontext des Beitrags zu geben.
 
Eine ausführliche Begründung des Ratsspruchs ist der Webseite zu entnehmen.

DRPR trauert um Horst Avenarius

Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) trauert um seinen Ehrenvorsitzenden Dr. Horst Avenarius, der im Alter von 90 Jahren verstorben ist. Von 1992 bis 2008 war er Vorsitzender des DRPR und hat mit seinem Wirken die Reputation der Branche weit über Deutschlands Grenzen hinaus positiv geprägt.
 
Horst Avenarius wurde 1930 in Gau-Algesheim geboren und hatte Philosophie studiert und in Geschichte promoviert. Nach dem Berufseinstieg als Werksredakteur bei Mannesmann kam er als Pressechef zu WMF und ging 1973 zu BMW, wo er bis 1989 Kommunikationschef blieb. Bis zu seiner Pensionierung 1993 war er Geschäftsführer der Herbert Quandt Stiftung und hat in dieser Funktion mehrere internationale PR-Symposien organisiert.
 
 
Gegen Ende seiner beruflichen Laufbahn hatte Avenarius begonnen, sich stärker mit der berufsständischen Ethik auseinanderzusetzen. Er entwickelte in dieser Zeit, erst als Vizepräsident der DPRG von 1988 bis 1991 und später als DRPR-Vorsitzender und Vorsitzender des DPRG-Ehrenrates, maßgebliche Leitlinien wie die „Sieben Selbstverpflichtungen eines DPRG-Mitglieds“ und diverse Ratsrichtlinien. In seine Zeit als Ratsvorsitzender fielen viele spektakuläre Fälle, von denen die „Affäre Hunzinger“ vermutlich den größten Bekanntheitsgrad erreichte.
 
„Der Deutsche Rat für Public Relations und die gesamte Branche haben Horst Avenarius sehr viel zu verdanken. Er war nicht nur eine der prägendsten Gestalten in der über 30jährigen Geschichte des Rates, sondern auch als Autor und Wegbereiter eines eigenständigen PR-Berufsethos und einer international orientierten PR-Forschung von großer Wirkung“, so der Ratsvorsitzende Lars Rademacher. „Wir danken ihm für diese große Lebensleistung, die wir erst kürzlich zu seinem 90. Geburtstag noch gewürdigt hatten. Wir bedauern, dass wir fortan nicht mehr auf seinen unbestechlichen Rat werden zählen können und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, so Rademacher.
 
Einen Nachruf des früheren Ratsvorsitzenden, Prof. Dr. Günter Bentele, finden Sie hier.
 
Zu Leben und Werk von Horst Avenarius gibt es einen Eintrag im PR-Museum.
 
Die Pressemitteilung als PDF finden Sie hier
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Reflexion und Ausblick: Der DRPR legt Bericht über die Jahre 2018 bis 2020 vor

Der Deutsche Rat für Public Relations hat den Tätigkeitsbericht über die vergangenen drei Jahre vorgelegt. Er reflektiert die Arbeit der letzten Jahre und spricht zukünftige Herausforderungen und Themen an.
 
Der Jahresbericht umfasst die erste Amtszeit des Vorsitzenden Prof. Dr. Lars Rademacher. Im Fokus stand dabei die Neugestaltung der Ratsarbeit und die Wiederaufnahme der Fallbearbeitung sowie die (Weiter)Entwicklung alter und neuer Ratsrichtlinien.
 
Mit den Fällen HeiScreen (2019) und Storymachine (2020) stieg der Rat tiefer in das Thema Wissenschaftskommunikation ein. Eine entsprechende Richtlinie soll 2021 erscheinen.
 
„Meine erste Amtszeit war durch drei thematisch sehr unterschiedliche Jahre geprägt“, sagt Lars Rademacher in seinem Vorwort. „In diesem Jahr wollen wir die Arbeit an mehreren Richtlinien zum Abschluss bringen und den Rat noch stärker als Kontrollorgan der öffentlichen Kommunikation positionieren“.
 
Den kompletten Jahresbericht 2018-2020 finden Sie hier zum Download.
 
Die Pressemitteilung als PDF finden Sie hier
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DRPR verabschiedet Neuauflage der Richtlinie zur politischen Kommunikation

Der Deutsche Rat für Public Relations hat in seiner jüngsten Sitzung eine überarbeitete Richtlinie zur politischen Kommunikation verabschiedet. Neben Stellungnahmen zur politischen Kommunikation in Online-Medien wurde die Richtlinie im Bereich der Nachprüfbarkeit geschärft.
 

Der DRPR reagierte mit der inhaltlichen und sprachlichen Überarbeitung der 2004 verabschiedeten Richtlinie zur Kontaktpflege im politischen Raum auf die Digitalisierung und Professionalisierung im Berufsfeld Public Affairs. Ein besonderer Fokus lag bei der Überarbeitung auf der einfachen Nachvollziehbarkeit und Öffentlichkeit der Lobbyaktivitäten. Erstmals wurden auch Regeln für die Aktivitäten in Online-Medien aufgenommen. Mit der Neuauflage entsteht nun ein verbindliches Regelwerk für alle Personen, die Lobbyismus betreiben oder in der Politik tätig bzw. verbeamtet sind.

 

„Die neue Richtlinie gibt allen Public Affairs-Schaffenden eine Orientierung, welche ethischen Maßstäbe an ihr Handeln angelegt werden“, betont Thomas Zimmerling, Vorsitzender des DRPR-Beschwerdeausschusses „Politik“.

 

Der Rat spricht sich mit der überarbeiteten Richtlinie zudem für eine Eintragung in das Lobbyregister des Deutschen Bundestages aus, das die Richtlinie mit ethischen Aspekten durch die Kodifizierung von Regeln und Normen ergänzt.

 

„Die Einführung des Lobbyregisters begrüßen wir ausdrücklich. Allerdings sehen wir durchaus noch Verbesserungspotenzial beim so genannten „exekutiven Fußabdruck“, also der Einbeziehung von Behörden und Auskunft darüber, an welchen Gesetzesvorhaben konkret gearbeitet wird“, so der DRPR-Ratsvorsitzende Lars Rademacher.

 

Die vollständige Neuauflage der DRPR-Richtlinie zur Kontaktpflege im politischen Raum finden Sie hier zum Download.

Die Pressemitteilung als PDF finden Sie hier
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DRPR veranstaltet virtuelles Hearing zum Thema Wissenschaftskommunikation

Berlin, 02.02.2021 – Am 18. Februar 2021 ab 13:30 Uhr lädt der Deutsche Rat für Public Relations zum virtuellen Hearing „Gute Wissenschaftskommunikation“. Durch die Diskussion mit Kommunikatoren und Experten aus der Wissenschaft soll wichtiger Input für die Erarbeitung einer neuen DRPR-Richtlinie „Wissenschaftskommunikation“ gewonnen werden.
 
Das Panel der virtuellen Veranstaltung ist mit Fachleuten aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaftskommunikation besetzt: Prof. Alexander Gerber von der Hochschule Rhein-Waal, Dr. Elisabeth Hoffmann von der TU Braunschweig, Christoph Koch, Leiter des Wissenschaftsressorts beim Stern, sowie Monique Luckas, Leiterin der Kommunikation des Futuriums in Berlin. Moderiert wird die Runde von Prof. Dr. Alexander Güttler, Ratsmitglied und Vorsitzender der Beschwerdekammer Unternehmen und Markt 1.
 
Neben den Panelteilnehmern werden Akteure aus unterschiedlichen Professionen der Wissenschaftskommunikation als Zuhörer eingeladen. Diese haben im Anschluss an die Paneldiskussion die Möglichkeit, ihre Fragen und Positionen einzubringen. Zusätzlich wird die Veranstaltung für ein breites Publikum live auf dem DRPR YouTube-Kanal übertragen.
 
„Der Rat möchte bei der Erstellung der Richtlinie Erfahrungen und Anregungen aus dem Praxisalltag der Kommunikatoren miteinbeziehen“, erläutert Prof. Dr. Lars Rademacher, Vorsitzender des DRPR, die Zielsetzung des Hearings.
 
Die Entscheidung, eine eigene Richtlinie zur Wissenschaftskommunikation zu entwickeln, hat der Rat im Zusammenhang mit der Bearbeitung des Falls „Heinsberg-Protokolle“ getroffen. Die Agentur Storymachine wurde wegen Verfehlungen bei der Kommunikation der wissenschaftlichen Studie zu Corona-Infektionsverläufen in der Gemeinde Gangelt vom Rat gerügt. „Wissenschaftskommunikation findet immer häufiger in der allgemeinen Öffentlichkeit statt und der Rat ist gefordert, unseriöses Vorgehen zu ahnden“, sagt Uwe A. Kohrs, Vorsitzender des DRPR Trägervereins. „Die jüngsten Fälle zeigen, dass es zwingend erforderlich ist verbindliche Regeln zu entwickeln, die in der Branche Orientierung geben. Unser Hearing soll hierzu einen Beitrag leisten“ ergänzt Prof. Güttler.
 
Die Pressemitteilung als PDF finden Sie hier
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DRPR unterstützt neue internationale Initiative für einheitliche ethische Kommunikationsstandards

Im Anschluss an die internationale Helsinki Ethics Conference im September 2020 wurde jetzt das Manifest vorgestellt, das von der Konferenz ausging. In diesem sind vier zentrale ethische Herausforderungen sowie erste Lösungsansätze festgehalten. Der Ratsvorsitzende Lars Rademacher hat das Manifest gemeinsam mit Ratsvorsitzenden aus dem europäischen Ausland unterzeichnet.

 
An der am 3.-4 September 2020 stattgefundenen Hybrid-Konferenz haben Kommunikationsfachleute, Journalisten und Wissenschaftler aus vielen europäischen und außereuropäischen Ländern teilgenommen. Dabei ging es im Besonderen darum, welchen ethischen Herausforderungen sich Public Relations, Journalismus und Werbung heutzutage stellen müssen. „Die Internationalisierung der und der Austausch über ethische Standards ist wichtig in der globalisierten Welt“, sagt Lars Rademacher, Vorsitzender des DRPR. „Ich freue mich, dass die Konferenz im zwei Jahresryhthmus stattfinden soll“.
 
Auf dieser ersten internationalen Konferenz zum Thema ging es wesentlich darum, wie in den Teilbereichen der öffentlichen Kommunikation, Journalismus, Public Relations und Werbung, mit Hate Speech, Propaganda, Desinformation, Vertrauensverlusten und Popularisierung umgegangen werden soll oder wie sich das Rollenverständnis von Kommunikationsfachleuten wandelt. Grenzen zwischen Journalismus, Public Relations und Werbung werden zunehmend undeutlicher, die einstmals klaren Trennlinien verschwimmen immer mehr. Sei es, dass Journalistinnen und Journalisten häufiger auch in PR-Funktion tätig werden, InfluencerInnen in den Social Media zwischen Werbung und Public Relations changieren. In Deutschland haben Journalismus, Public Relations und Werbung je eigene Kodizes. Dabei existieren gemeinsame Probleme und Herausforderungen wie wahrheitsgemäße und seriöse Information, Sorgfaltspflicht, oder die Ablehnung von Schleichwerbung. Das Manifest sieht einen Bedarf an einheitlichen globalen und nationalen Kodizes, aber auch Mechanismen vor, diese möglichst verbindlich zu machen. „Wir sind in Deutschland im internationalen Vergleich schon relativ weit, weil die Organisationen der freiwilligen Selbstkontrollen (Deutscher Rat für Public Relations, Deutscher Proesserat, Deutscher Werberat) Fehlverhalten auch öffentlich rügen und damit positive Effekte erzielen können“, sagt Günter Bentele, für Internationales zuständiges DRPR-Ratsmitglied und Mitglied im Organisationskomitee der Konferenz.
 
Die Ziele der Konferenz: die Kommunikation zwischen den Kommunikationsbranchen international zu fördern, die Diskussion um globale und regionale Kodizes zu führen und auch die Verbindlichkeit der Kodizes zu erhöhen. Deshalb wird die Konferenz nun alle zwei Jahre tagen. Mit dem Manifest ist der erste Schritt in diese Richtung getan.
 
Die 4 Punkte des Manifests können Sie hier und hier einsehen.
 
Das PDF der Pressemitteilung können Sie hier herunterladen
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Medienanstalten und der Deutsche Rat für Public Relations: Vorgehen gegen Content-Marketing-„Deals“ ohne Werbekennzeichnung

Die Landesmedienanstalten und der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) warnen Blogbetreiber und Online-Portale vor der Annahme von werblichen Kooperationen ohne Kennzeichnung. Derartige Kooperationen verstoßen gegen die Werbebestimmungen des Rundfunkstaatsvertrages sowie des künftigen Medienstaatsvertrages und können zu Aufsichtsmaßnahmen der Landesmedienanstalten führen.
 
In den letzten Monaten erreichten die Medienanstalten auch durch ein Zusammenwirken mit dem DRPR viele Hinweise darauf, dass Blogbetreibern und Online-Portalen von Agenturen per E-Mail angeboten wurde, Artikel auf ihrem Angebot gegen Entgelt zu platzieren. Solche Kooperationsanfragen waren mit der Bedingung verbunden, auf eine Werbekennzeichnung zu verzichten. Die Medienanstalten haben diese Hinweise aufgegriffen und zwischenzeitlich über 200 Websitebetreiber mit Sitz in Deutschland
kontaktiert, bei denen Anhaltspunkte bestehen, dass sie werbliche Inhalte gegen Entgelt ohne Kennzeichnung platziert haben.
 
Bereits im Juni 2020 warnte der DRPR Blogbetreiber und Online-Portale
vor der Annahme von derartigen Deals ohne Werbekennzeichnung. Den Rat hatten dazu mehrere Beschwerden erreicht. Im Dezember 2018 hatte der DRPR eine Content Marketing Agentur wegen des Vorgehens gerügt. „Die derzeitigen Beschwerden zeigen jedoch, dass diese und andere Agenturen weiterhin mit werberechtlich problematischen Angeboten auf Blogbetreiber zugehen,“ so Ratsvorsitzender Lars Rademacher.
 
Der PR-Rat und Medienanstalten fordern Blogbetreiber und Webseitenbetreiber weiterhin dazu auf, ihnen derartige Fälle zu melden. „Verbraucher werden in die Irre geführt, wenn Unternehmen für die Platzierung von Inhalten bezahlen, ohne dass dies als Werbung gekennzeichnet und damit für die Verbraucher transparent gemacht wird,“ betont Dr. Anja Zimmer, Koordinatorin des Fachausschusses Regulierung der Medienanstalten. „Die Medienanstalten werden daher, sofern Anhaltspunkte vorliegen, gegen Anbieter vorgehen, die derartige „Deals“ eingehen.“
 
Verstöße gegen werberechtliche Trennungs- und Kennzeichnungsverpflichtungen des Rundfunkstaatsvertrages und künftig des Medienstaatsvertrages können zu Aufsichtsmaßnahmen wie Beanstandungen und Untersagungen führen und künftig nach dem Medienstaatsvertrag auch als Ordnungswidrigkeiten verfolgt werden. Weitere Informationen über die Medienanstalten finden Sie unter: www.die-medienanstalten.de
 
Die gesamte Pressemitteilung finden Sie als PDF hier.
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Neue Ratsmitglieder bei Ratssitzung offiziell willkommen geheißen

Babette Kemper folgt Andreas Haas für die GPRA (Gesellschaft Public Relations Agenturen) in den DRPR, Anne Dreyer wird von der BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren) entsandt.
 
In seiner zweiten regulären Sitzung am 29. September 2020 konnte der Rat vier neue Mitglieder in seinen Reihen begrüßen. Nach Prof. Dr. Elke Kronewald und Sabine Clausecker wurde Babette Kemper neu im Rat begrüßt. Sie folgt auf den kürzlich ausgeschiedenen Andreas Haas. Zudem wurde die Entsendung von Anne Dreyer für den BdKom bekannt gegeben.
 
Babette Kemper ist seit 2019 geschäftsführende Gesellschafterin der Kommunikationsagentur achtung! Mary. Als Mitglied engagiert sie sich bei der GPRA und sitzt in diversen Jurys. Als Gründungsmitglied von Global Women in PR setzt sie sich für die Sichtbarkeit von Frauen in der Branche ein.
 
Anne Dreyer leitet seit 2019 Kommunikation und Fundraising bei Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe. Als Mitglied der BdKom engagiert sie sich als stellvertretende Leitung in der Fachgruppe NGO. 2018 und 2019 war sie Fellow im Mercator Science-Policy Fellowship Programm an den Rhein-Main-Universitäten.
 
„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem neu aufgestellten Rat“, sagt Prof. Dr. Lars Rademacher, Vorsitzender des DRPR. „Die vier neuen Mitglieder sind ab sofort fest in unsere Arbeit eingebunden. Bei Andreas Haas bedanke ich mich ganz herzlich für die Zusammenarbeit der letzten Jahre“, so Rademacher.
 
Die gesamte Pressemitteilung finden Sie als PDF hier.
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Glückwünsche zum 90. Geburtstag: PR Rat würdigt seinen Ehrenvorsitzenden Dr. Horst Avenarius

Mit drei Beiträgen würdigt der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) die Lebensleistung und Initiative seines Ehrenvorsitzenden, Dr. Horst Avenarius, anlässlich seines 90 Geburtstags am 26. August 2020.
Zum Videostatement des Ratsvorsitzenden, Prof. Lars Rademacher geht es hier.

Die Würdigung des ehem. Ratsvorsitzenden Prof. Günter Bentele finden Sie hier.
Das ausführliche Interview zwischen dem DRPR-Trägervereinsvorsitzenden und GRPA-Chairman Uwe Kohrs und Horst Avenarius finden Sie hier.
Die ausführliche Pressemitteilung des DRPR finden Sie als PDF hier.
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PR Rat warnt Betreiber von Blogs und Online-Journalen vor „Deals” ohne Werbekennzeichnung

Der PR-Rat zieht eine Zusammenarbeit mit den Medienanstalten in Betracht und bittet um die Zusendung ähnlich lautender Anfragen.
 
In den letzten Monaten erreichten den Rat mehrere Beschwerden von Webseitenbetreibern, denen eine Artikelplatzierung angeboten wurde. Im Rahmen des Linkbuildings für einen nicht näher genannten Kunden sollten auf den Webseiten der Betroffenen Artikel platziert werden. Bedingungen waren dafür sogenannte „DoFollow“- Links und eine fehlende Werbekennzeichnung.
 
Im Mittelpunkt der Beschwerden stehen dabei die Anfragen der Mailadressen aje@digital-minds.agency und bauer@webbuson.com. Die Mailadressen gehören nach bisheriger Kenntnis nicht zusammen.
 
Mit Bedauern stellt der DRPR hierzu fest, dass die vom Rat am 14. Dezember 2018 gerügte Content Marketing Agentur Digital Minds weiterhin versucht, das Trennungsgebot zwischen Redaktion und Werbung sowie das Gebot der Absendertransparenz zu unterlaufen und Schleichwerbung zu betreiben. Zu der Adresse bauer@webbuson.com lässt sich keine Webseite finden, jedoch berichten verschiedene Blogger, von dieser Adresse gleichlautende Anfragen erhalten zu haben.
 
Der Ratsvorsitzende Lars Rademacher behält sich eine Zusammenarbeit mit den Medienanstalten vor: „Wir erinnern noch einmal ausdrücklich an unsere Rüge und die dortige Begründung. Eine fehlende Kennzeichnung von werblichem Inhalt kann nicht nur durch den PR- oder Werberat gerügt werden, der Tatbestand der Schleichwerbung kann auch Auflagen und Bußgelder der Medienanstalten in Höhe von bis zu 50.000 Euro nach sich ziehen.“
 
Der Rat fordert Betroffene auf, weiterhin Beschwerden mit den Originalanschreiben zuzuleiten. Auch zu näheren Hintergründen der über die oben genannten Mailadressen verbreiteten Anfragen ist der Rat dankbar.
 
Die gesamte Pressemitteilung finden Sie als PDF hier.
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PR-Rat wird weiblicher: DPRG entsendet Sabine Clausecker und Elke Kronewald

Sabine Clausecker und Prof. Dr. Elke Kronewald wurden von der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG), einem der drei Trägerverbände des Deutschen Rat für Public Relations (DRPR), neu in den Rat entsandt und sind ab sofort Ratsmitglieder.

 

Prof. Dr. Elke Kronewald ist seit 2016 Professorin für Kommunikationsmanagement und PREvaluation an der Fachhochschule Kiel. Davor lehrte sie bereits an der Hochschule Macromedia in Stuttgart und war Projektleiterin bei PRIME Research International und dem F.A.Z.-Institut in Mainz. Sabine Clausecker ist Geschäftsführerin der 1997 gegründeten Kommunikationsagentur CBE DIGIDEN, die in enger Anbindung mit dem KREAB Netzwerk weltweit arbeitet. Seit drei Jahren ist sie als Schatzmeisterin im geschäftsführenden DPRG-Bundesvorstand tätig und war bis Anfang 2020 für insgesamt acht Jahre im Landesvorstand Berlin-Brandenburg aktiv, davon die letzten drei Jahre als Vorsitzende der Landesgruppe.

 

Damit sind zwar erst 4 der derzeit 19 Mitgliedsposten im Rat mit Frauen besetzt, doch schon im kommenden Jahr bestimmt auch die Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) neue Ratsmitglieder und hat sich ebenfalls vorgenommen, den Anteil der Frauen zu erhöhen. Der Ratsvorsitzende, Prof. Dr. Lars Rademacher, begrüßt die Entsendung der beiden neuen Ratsmitglieder ausdrücklich: „Wir heißen mit Sabine Clausecker und Elke Kronewald zwei ausgewiesene Expertinnen sehr herzlich im Rat willkommen, von deren Erfahrung der Rat sehr profitieren wird. Mein Ziel ist darüber hinaus, dass der Rat in meiner Amtszeit noch auf ein ausgeglichenes Verhältnis von je 50 Prozent weiblicher und männlicher Mitglieder kommt“, so Rademacher.

 

Die gesamte Pressemitteilung finden Sie als PDF hier.
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DRPR mahnt Stadt Wedel

Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) spricht eine Mahnung gegen die Stadt Wedel aus wegen der unzureichenden Kennzeichnung werblicher Inhalte.

 

Den Betreibern der Website wurde die mangelnde optische und technische Trennung von Werbung und redaktionellen Beiträgen und die fehlende Anzeigenkennzeichnung vorgeworfen. Da diese Mängel im Zuge eines Relaunchs der Seite wedel.de inzwischen behoben sind, verzichtet der Rat auf die Erteilung einer Rüge und mahnt lediglich die unzureichende Trennung zwischen Werbung und redaktionellen Beiträgen in der Vergangenheit. Der Rat begrüßt die getroffenen Maßnahmen, durch die Webseiten-Besucher*innen nun direkt erkennen können, ob es sich um einen redaktionellen oder werblichen Beitrag handelt.

 

Die ganze Pressemitteilung finden Sie hier.
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DRPR rügt Storymachine

Nach intensiver Recherche und Anhörung der Beteiligten spricht der Deutsche Rat für Public Relations der Agentur Storymachine eine Rüge wegen der Rufschädigung des Berufsstands durch unprofessionelles Verhalten aus. Der Anfangsvorwurf der Intransparenz bei der Absenderkennzeichnung und der Sponsorennennung hat sich nicht bestätigt.

 

Hintergrund war die begleitende Social Media „Dokumentation“ zur Veröffentlichung der Ergebnisse der Studie von Prof. Hendrik Streeck in Gangelt durch die Agentur Storymachine. Der Rat hatte sich für die Prüfung des Falls entschieden und ist zu der Einschätzung gekommen, dass hier leichtfertig und unprofessionell agiert worden ist und zu einer nachhaltigen Verunsicherung der Öffentlichkeit beigetragen worden ist.

 

Die ganze Pressemitteilung finden Sie hier:
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DRPR rügt Wikipedia Deutschland

Nach Mahnung im letzten Jahr verstärkt der Rat seine Kritik am Vorgehen der Wikimedia Foundation.

 

Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR), das Selbstkontrollorgan der PR-Branche, hat auf seiner Sitzung am gestrigen Donnerstag eine Rüge von Wikipedia in Deutschland beschlossen. Im ersten, vorläufigen Beschluss in diesem Fall vom 27. Mai 2019 wurde zunächst eine Mahnung ausgesprochen, mit der Ankündigung, eine Rüge folgen zu lassen, sollte bis zum Frühjahr 2020 keine Änderung der Richtlinien zur Kennzeichnung bezahlter Autorentätigkeit bei deutschen Wikipedia-Einträgen erzielt werden.

 

Aufgrund der beschriebenen Sachlage sieht sich der DRPR gezwungen, eine Rüge gegen Wikipedia wegen nach wie vor bestehender unzureichender Transparenz und Absenderkennzeichnung bei deutschsprachigen Wikipedia-Einträgen auszusprechen. Für den Leser ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, ob die Beiträge von den Autoren auf Eigeninitiative oder im Auftrag von Dienstleistern erstellt wurden.

 

Die ganze Pressemitteilung finden Sie hier:
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DRPR erachtet Künast-Urteil als nicht nachvollziehbar

Der Deutsche Rat für Public Relations, das Selbstkontrollorgan der PR-Branche, kritisiert die Entscheidung des Landgerichts Berlin, die beleidigenden Äußerungen gegen die Politikerin Renate Künast nicht zu ahnden.
 
In Wissenschaft, Politik und Gesellschaft wird allerorten über den richtigen Umgang mit Hatespeech gerungen. Vor diesem Hintergrund ist das Berliner Urteil aus Sicht des Rates sehr unverständlich, weil es jede Sanktionsmöglichkeit negiert und „Trolle“ und „Hater“ bestärkt.
 
Die Pressemitteilung finden Sie hier:
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DRPR spricht eine Rüge im Fall HeiScreen aus

DRPR rügt die HeiScreen GmbH wegen Täuschung der Öffentlichtkeit.
 
Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) rügt das Unternehmen und den Vorstand des Universitätsklinikums Heidelberg für die Verbreitung einer bewussten Falschmeldung.
 
Die Pressemitteilung finden Sie hier:
 
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Den Ratsbeschluss zum Fall HeiScreen finden Sie unter: Ratssprüche 2019

DRPR sieht kein Fehlverhalten bei Monsanto-Listen

Der Deutsche Rat für Public Relations hat seine Prüfung des Monsanto-Falles abgeschlossen und die Einstellung des Verfahrens beschlossen.

Grundlage für diese Entscheidung war die Prüfung der vorher anonymisierten Originallisten in einer neutralen Anwaltskanzlei.
Den Ratsbeschluss zum Fall Monsanto Listen finden Sie unter: Ratssprüche 2019
Die Pressemitteilung finden Sie hier:
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For the english version please click here:
Press release Monsanto

DRPR prüft Monsanto Case

DRPR befasst sich weiter mit Prüfung des Falles.
 
Der Deutsche Rat für Public Relations hat nach interner Abstimmung entschieden, sich mit dem Fall der Stakeholder-Listen des Unternehmens Monsanto zu befassen und sachlich sowie zeitnah zu prüfen, ob mit diesen Listen gegen geltende Branchenkodizes in Deutschland verstoßen wurde und dieses öffentlich zu machen.
 
Die Pressemitteilung finden Sie hier:
 
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BdP entsendet Susan Saß neu in den DRPR

DRPR begrüßt neues Ratsmitglied Susan Saß und verabschiedet sich von Anja Görzel-Bub.
 
Susan Saß wurde vom Bundesverband deutscher Pressesprecher (BdP), einem der drei Träger des Deutschen Rates für Public Relations (DRPR), neu in den DRPR entsandt und ist ab sofort Ratsmitglied. Sie folgt auf Anja Görzel-Bub im DRPR, Leiterin Presse und Public Relations beim SWR, die den Rat auf eigenen Wunsch verlassen hat.
 
Die Pressemitteilung finden Sie hier:
 
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DRPR rügt Mattel GmbH und Agentur DOJO

Der DRPR spricht eine Rüge gegen das Unternehmen Mattel und die Agentur DOJO aus.
 
Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) rügt das Unternehmen und die betreuende Agentur für die Verbreitung einer bewussten Falschmeldung.
Eine Beschwerde gegen das Onlinemagazin aio von AUDI wird hingegen als unbegründet fallengelassen.
 
Die Pressemitteilung finden Sie hier:
 
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DRPR trauert um Ruth Witteler-Koch

Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) trauert um sein ehemaliges Ratsmitglied Ruth Witteler-Koch. Sie verstarb am 20. April 2019 im Alter von 71 Jahren.
 
Ruth Witteler-Koch war neben ihrer Tätigkeit als Politikerin auf den verschiedenen politischen Ebenen in Stadt, Land und Bund auch als Journalistin und PR-Beraterin tätig und aktives Ratsmitglied in der ersten Phase der Ratsarbeit von 1987 bis 1992, sowie Vizepräsidentin der DPRG und langjährige Landesvorsitzende der DPRG in Nordrhein-Westfalen. Sie prägte die Ratsarbeit in ihren Anfängen entscheidend mit. Der DRPR wird Ruth Witteler-Koch ein ehrendes Andenken bewahren.
 
Die Pressemitteilung finden Sie hier:
 
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Veröffentlichung der gesammelten Schriften von Horst Avenarius durch Günter Bentele

Zum Jahresauftakt ist ein wichtiger Band zu Ethik der PR erschienen, für den gleich zwei ehemalige Vorsitzende des Deutschen Rates für Public Relations (DRPR) Pate standen: Günter Bentele und Horst Avenarius.
 
Der Band liefert ebenso eine intensive Betrachtung der Verwissenschaftlichung der PR-Forschung in Deutschland und international, an der Horst Avenarius ebenso beteiligt war wie an der Etablierung der PR-Ethik.
 
Die Pressemitteilung finden Sie hier:
 
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DRPR rügt Digital Minds GbR

Der DRPR spricht eine Rüge gegen das Unternehmen Digital Minds GbR aus.
 
Das Unternehmen Digital Minds GbR wird wegen des versuchten Verstoßes gegen das Trennungsgebot von Redaktion und Werbung gerügt. Die ausführlichen Begründungen finden sich unter Ratssprüche 2018
 
Die Pressemitteilung finden Sie hier:
 
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DRPR rügt Savedroid und stellt Verfahren gegen stern.de ein

Der DRPR spricht eine Rüge gegen das Unternehmen Savedroid aus und stellt das Verfahren gegen stern.de und Education Gateway ein.
 
Das Unternehmen Savedroid wird wegen Verstoß gegen den Deutschen Kommunikationskodex gerügt und das Verfahren gegen das Portal stern.de und Education Gateway wird nach Prüfung des Sachverhalts eingestellt.
 
Die Pressemitteilung finden Sie hier:
 
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Verbände kooperieren bei Online-Richtlinie

Die vom DRPR verabschiedete Richtlinie zur Kommunikation in digitalen Medien und Netzwerken wird nun zukünftig auch von weiteren Kommunikationsverbänden übernommen
 
Neben DRPR, GPRA, BdP und DPRG, werden künftig auch die Mitglieder von gwa, OMG und dem Content Marketing Forum die Richtlinie nutzen.
 
Die Pressemitteilung finden Sie hier:
 
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Aktuelle Artikel zu diesem Thema:
 
W&V:
https://www.wuv.de/digital/influencer_richtlinie_werbe_und_pr_verbaende_einigen_sich
 
DPRG Journal:
https://dprg-journal.de/index.php?option=com_content&view=article&id=877:weitere-verbaende-uebernehmen-online-richtlinie-des-drpr&catid=8:bundesverband
 
PR-Journal:
https://pr-journal.de/nachrichten/organisationen/21462-pr-und-werbeverbaende-tragen-online-pr-richtlinie-jetzt-gemeinsam.html
 
welt.de:
https://www.welt.de/icon/partnerschaft/article182098128/Abmahnungen-Machen-Influencer-noch-etwas-anderes-als-Werbung.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton